← Zurück zu News
Sophia Stel – "I Do"
Foto: David Sims

Sophia Stel – "I Do"

Sophia Stel · I Do

Sophia Stel bewegt sich schon länger zwischen Indie-Pop, elektronischer Musik und Clubkultur, ohne sich auf eine dieser Welten festzulegen. Mit „I Do“ rückt die kanadische Sängerin und Produzentin nun deutlich näher an den Dancefloor – ohne dabei die fragile, fast distanzierte Stimmung ihrer bisherigen Musik aufzugeben.

Vom Schlafzimmer in den Club

Sophia Stel schreibt und produziert ihre Musik selbst. Ihre ersten Veröffentlichungen entstanden aus einem stark selbstbestimmten DIY-Ansatz; für die EP „How to Win At Solitaire“ richtete sie sich zeitweise sogar im Keller eines Vancouver Clubs ein provisorisches Studio ein. Clubmusik ist für sie deshalb weniger aufgesetzte Stilübung als Teil des Umfelds, in dem sich ihr eigener Sound entwickelt hat.

Dabei bleibt sie stilistisch bewusst beweglich. Stel beschreibt ihren Produktionsprozess nicht als Arbeit nach einem festen Genreplan, sondern als Suche nach Sounds und Ideen, auf die sie selbst unmittelbar reagiert. Entsprechend treffen in ihrer Musik Dream-Pop-Flächen, elektronische Produktion, Gitarren und Dance-Einflüsse immer wieder aufeinander.

Trance-Energie mit angezogener Handbremse

„I Do“ zieht diese unterschiedlichen Seiten besonders eng zusammen. Der Track arbeitet mit dem Tempo und der Euphorie von Trance und Euro-Club-Musik, setzt darüber aber keine klassische große Dance-Vocal. Stels Stimme bleibt weich, bearbeitet und fast schwerelos im Mix. Gerade dieser Gegensatz gibt dem Song seine Spannung: Die Produktion drängt nach vorne, während der Gesang emotional auf Abstand bleibt.

Auch innerhalb des kommenden Albums „the greatest album of all time“ ist diese Verbindung wichtig. Stel spannt dort den Bogen von atmosphärischem Pop bis zu Rave- und Clubmomenten. Sie selbst beschreibt das Album als ein Werk über den Glauben an sich selbst und an die Liebe. „I Do“ ist nach „Bitches Talk Shit“, „Molly In The Club“ und „Now I've Got A Lot You Know“ bereits der vierte Vorgeschmack darauf.

Neu in der BFX-Rotation

Bei BFX landet „I Do“ ziemlich genau auf der Schnittstelle unserer beiden musikalischen Seiten: Der Track hat mit 128 BPM und seinem Trance-Unterbau klaren CLUB-Drive, gleichzeitig aber die eigenwillige Stimme, Melancholie und Distanz eines Indie-Pop-Songs. Keine klassische Dance-Nummer mit großem Peak – sondern elektronische Energie mit Persönlichkeit. Genau das mögen wir.

BFX · CLUB MEETS INDIE

Mehr davon hören?

Entdecke den Track im BFX-Programm und in unserer Playlist.

Jetzt hören Zur Playlist
LIVETove LoMoments